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Alles über Siemens Mobiltelefone

Von den Handys der deutschen Siemens AG zu BenQ-Siemens und BenQ. Wie BenQ und Siemens sich zusammenschlossen und welche Siemens Mobiltelefone der Hersteller auf den Markt bringt. Und was sich seit BenQ bei Siemens geändert hat.

Die BenQ Mobile GmbH & Co. OHG hatte ihren Sitz in der bayerischen Landeshauptstadt München. Der Mobiltelefonhersteller entstand aus einer Zusammenlegung der Handysparten von Siemens und dem taiwanesischen Unterhaltungselektronik-Unternehmen BenQ. Siemens Mobiltelefone werden seit der Übernahme der Siemens-Handysparte unter dem Namen BenQ-Siemens vertrieben und gehen endgültig in die Marke BenQ auf. Die deutsche GmbH stellte 2006 einen Insolvenzantrag.
Der deutsche Konzern Siemens brachte erfolgreich seine S-, M- und C-Handyserien auf den Markt. In den 1990er Jahren konnte sich Siemens mit seiner Handysparte besonders in Deutschland erfolgreich positionieren und überzeugte mit robusten Mobiltelefonen. Nachdem Siemens sich mit seinen technisch ausgereiften und businesstauglichen Handys einen guten Namen gemacht hatte, traten immer häufiger Qualitätsmängel auf und auch das Design der Telefone entsprach nicht mehr dem
Zeitgeist. Der Abstieg der Marke begann mit der 65-er Reihe, die die Kunden durch Softwareprobleme und Schwierigkeiten bei der Konfiguration enttäuschte. Nachdem viele Geräte als Servicefälle eingeschickt wurden, entschloss sich Siemens, sich von seiner mittlerweile unrentablen Handysparte zu trennen.
Die Siemens Handysparte wurde 2005 von dem taiwanesischen Unterhaltungselektronik-Anbieter BenQ übernommen. Die Handys tragen seither die Herstellerkennung BenQ-Siemens und gehen als BenQ-Modelle endgültig in das Unternehmen aus Taiwan auf. Ursprünglich plante BenQ, die Handysparte der deutschen Siemens zu retten und auch die Arbeitsplätze zu erhalten, was jedoch durch die Insolvenz der Tochter von 2006/2007 misslang. Der Mutterkonzern in Taiwan stellte seine finanziellen Zuwendungen aufgrund von Unrentabilität ein und auch potenzielle Investoren sprangen ab. Als Siemens Mobiltelefone nach der Übernahme von BenQ kamen das Slider-Handy EL71 und das E71 mit Radio und Fotoleuchte heraus. Mit dem EF81 brachte BenQ-Siemens ein UMTS-Gerät heraus. Mit dem EF91 präsentierte der Konzern das weltweit erste HSDPA-fähige Mobiltelefon auf dem Markt. Mit dem S68 brachte BenQ-Siemens ein ultradünnes und mit dem S88 ein Multimedia- Mobiltelefon heraus. Das S88 und das EF91 gelten hierbei als erste Neuentwicklungen unter BenQ, konnten die alten Siemens-Nutzer jedoch nicht überzeugen. Besonders die Instabilität der Software
wurde vielfach von Nutzern kritisiert.
BenQ konzentriert sich bei seinen Mobilgeräte-Neuentwicklungen seither auf die Bereiche Smartphone und UMPS. Auf ein Engagement bei der Fußball Europameisterschaft verzichtete BenQ nach massiver Kritik durch die Medien und Gewerkschaften. In der Öffentlichkeit wurde das Interesse von BenQ an der Rettung der Siemens-Handysparte äußerst kritisch betrachtet. Finanzielle Abzweigungen der deutschen GmbH zur Muttergesellschaft nach Taiwan haben die Insolvenz schließlich begünstigt oder gar herbeigeführt. Angeboten werden BenQ-Siemens Telefone bei den Mobilfunkanbietern in Zusammenhang mit einem 2-jährigen Mobilfunkvertrag, womit der Gerätepreis
subventioniert wird. Im Fachhandel werden die Geräte zudem frei verkauft und sind gegenüber den Konkurrenzmodellen zu sehr günstigen Preisen erhältlich. Weiterhin erhältlich sind auch original Siemens Mobiltelefone, die sich bei Siemens-Fans noch immer einer gewissen Popularität erfreuen.

Siemens Mobiltelefone wie das ME45 und das SL45 setzten technische Maßstäbe am Handymarkt. Mit der Insolvenz der deutschen Tochter begann der Abstieg der Marke.

BenQ-Siemens, S68, S88, Handys



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